FAQ Results

Produkten und Zubehören

Jeder Stimulator wird mit einem Benutzerhandbuch und einem Handbuch für spezifische Anwendungen geliefert, welches die Anordnung der Elektroden umfasst. 

2 Jahre (plus 1 zusätzliches Jahr, wenn das Registrierungsformular für die Garantie ausgefüllt wird auf der Website)

Die Betriebsdauer der Akkus kann je nach verwendeten Programmen und gewählten Intensitäten variieren. Durchschnittlich beträgt sie zwischen 15 und 20 Stunden. life varies depending on the programmes used and the intensities selected. The average battery life is between 15 and 20 hours.

Je nach Hauttyp zwischen 15 und 30 Mal. Auf gesäuberter, entfetteter und enthaarter Haut sind rund 30 Anwendungen möglich.

Ja. Jeder Stimulator wird mit einem Elektrodensatz als Grundausstattung ausgeliefert.

Elektrostimulation

Für Sportler:

  • Als begleitende Unterstützung ihres Trainings und zur Leistungssteigerung, zur schnelleren Heilung bestimmter Verletzungen, für die Saisonvorbereitung, zur schnelleren Erholung nach einer intensiven Belastung und zur Schmerzlinderung

Für Physiotherapeuten:

  • Bei der Rehabilitation, zur Schmerzlinderung, zur Behandlung von spezifischen Erkrankungen in den Bereichen Neurologie, Orthopädie, Rheumatologie, Traumatologie, Urologie und bei Gefäßerkrankungen.

Für diejenigen, die sich um ihren Körper kümmern möchten:

  • Um sich in Form zu halten, für Massagen, zur Behandlung von schweren Beinen, Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen, zur Begleitung eines physischen Rehabilitationsverfahrens, auch zur Stärkung der Bauchmuskeln oder anderer Körperbereiche.

 

Die Elektrotherapie ist eine bewährte medizinische Behandlungsmethode, die bei physischer Rehabilitation und Schmerzbehandlung ebenso eingesetzt wird wie beim Training von Sportlern.
Die Funktionsweise der Elektrotherapie ist sehr einfach. Prozesse, die bei der von Ihrem Gehirn gesteuerten Muskelkontraktion ablaufen, werden genau nachgebildet. So wird bei der Elektrostimulation die Erregung Ihres Muskels durch elektrische Impulse ausgelöst, die von unseren Geräten an den motorischen Nerv geleitet werden. Ihre Muskeln unterscheiden nicht zwischen einer von Ihrem Gehirn und einer durch Elektrostimulation ausgelösten Kontraktion. Man nennt das eine elektrisch ausgelöste Kontraktion.

 

Die Elektrostimulation kann intensiv und gefahrlos verwendet werden:

  • ohne die Nerven zu ermüden,
  • ohne die Gelenke zu belasten.

Die Elektrostimulation hat keine Nebenwirkungen, es handelt sich um eine nicht invasive Schmerzbehandlungsmethode, die oft eine effiziente Alternative zu Medikamenten darstellt. Compex verwendet elektrische Ströme höchster Qualität, die als sehr angenehm empfunden werden. Deshalb lassen sich unsere Behandlungen intensiv einsetzen.

Ergebnissen

Eine beim Skilanglauf durchgeführte Studie hat eine Verbesserung der Ausdauer und Kraft nach dem Training mit einem Compex bewiesen (Leipzig, 1999).

Nein. Obwohl die während des Trainings mit dem Compex stimulierten Muskelfasern Energie aufwenden, liegt dies doch unter der Gesamtenergie, die der ganze Körper während einer willentlichen Trainingseinheit aufwendet. Eine Trainingseinheit mit dem Compex verbrennt somit nicht genügend Fett, um Pfunde zu verlieren.

Ja. Bestimmte Programme des Compex erhöhen den Muskeltonus und ermöglichen eine Straffung. Das Programm Kapillarisation fördert außerdem den Stoffwechsel unter der Haut und verbessert dessen Qualität, wodurch auch dieser Straffungseffekt erhöht wird.

Ja. Die während der Compex-Sitzungen (in dem gewählten Programm) geleistete Arbeit führt zu Anpassungen im Bereich der Muskelfasern, die unter anderem für den Volumenzuwachs der Muskeln verantwortlich sind.

Ja. Ein gutes Beispiel liefert uns eine Studie, die mit Profi-Basketballern durchgeführt wurde. Bei dieser Studie wurde die Schnellkraft einer Spielergruppe, die zusätzlich zu ihrem normalen Training mit einem Compex trainiert hatte, mit der einer Gruppe, die nur ein herkömmliches Training erhalten hatte, verglichen. Die Gruppe, die auch mit einem Compex trainiert hatte, wies eine Verbesserung ihrer Schnellkraft auf, die deutlich über der der Kontrollgruppe lag (+30%).

Ja. Das Programm Ausdauer verbessert die oxidative Kapazität der Muskelfasern (Entwicklung der Mitochondrien und Erhöhung der oxidativen Enzyme), und führt folglich zu einer Erhöhung der durchschnittlichen Leistung, zu der man über eine sehr lange Zeit in der Lage ist.

Dieses Programm induziert keine Kontraktionen, sondern Muskelzuckungen. Die Impulsfrequenz nimmt im Sitzungsverlauf schrittweise ab; das hat drei verschiedene Auswirkungen: verstärkte Durchblutung (beschleunigte Eliminierung von Toxinen), schmerzstillender Effekt aufgrund der Endorphinwirkung, entspannende und kontraktionslösende Wirkung. Das Endergebnis ist die schnellere Wiederherstellung des muskulären Gleichgewichts.

Training

Nein. Der Trainingsplaner (www.planner.bycompex.com) , der die Muskelketten berücksichtigt, erstellt ein perfekt ausgewogenes Arbeitsprogramm. Außerdem ist es gerade mit dem Compex möglich, ein bestehendes Ungleichgewicht abzubauen, indem gezielt die schwächsten Muskelgruppen trainiert werden. Mit einem Compex lässt sich die gesamte für einen Bewegungsablauf verantwortliche Muskelkette verbessern, indem das schwächste Kettenglied gestärkt wird.

Ein Compex ist selbstverständlich kein Spielzeug und darf nicht in die Reichweite von Kindern ohne Begleitung Erwachsener gelangen. Abgesehen davon kann bei jungen Menschen sehr wohl eine muskuläre Kräftigung erreicht werden, ohne dabei irgendwelche Verletzungen hervorzurufen, da der Compex die für das klassische Muskeltraining typischen Überlastungen von Knochen und Sehnen vermeidet.

Die Compex-Elektrostimulation bleibt eine Ergänzung zum aktiven Training. Das Training mit dem spezifischen Bewegungsablauf, der Technik und dem Herz-Kreislauf-Training usw. ist einfach unerlässlich. Die Trainingseinheiten mit dem Compex ergänzen das willentliche Training, indem sie die Wirkung des gesamten Trainings noch steigern.

Ja. Wird ein Muskel mit einem Compex-Programm stimuliert, gibt es keine Begrenzung der Muskelarbeit aufgrund von psychischer oder kardiovaskulärer Ermüdung. Deshalb kann man mithilfe der genauen Stimulationsparameter eine größere und effizientere Muskelarbeit lokal wirken lassen, als dies bei herkömmlichem aktivem Training möglich wäre. Wichtig dabei ist, die Intensität zu steigern, um die größtmögliche Anzahl an Muskelfasern einzubeziehen.

Die Compex-Sitzungen können außerhalb oder im Verlauf eines aktiven Trainings durchgeführt werden. Wenn beide Trainingsarten zusammen eingesetzt werden sollen, empfiehlt es sich, mit dem aktiven Training zu beginnen. In bestimmten Fällen, wie beispielsweise beim Training der anaeroben Ausdauer, kann es vorteilhaft sein, mit einer Compex-Sitzung zu beginnen, um eine gewisse "Vor-Ermüdung" der Muskelfaser zu erzeugen.

Mit einem Compex entwickeln sich die Muskelkontraktionen schrittweise, ganz ohne starken Zug auf Sehnen oder Gelenke. Deshalb ist keine Muskel- oder Sehnenverletzung möglich. Da jedoch die Muskelarbeit intensiv ist, tritt zu Beginn des Trainings häufig Muskelkater auf, ebenso wie beim Beginn eines Muskelaufbaus mit Gewichten.

Sie können damit das Trainingsvolumen erhöhen, die Qualität steigern und die Erholung verbessern. Ungeachtet der jeweiligen Sportart führt die Stufe der Muskelbeanspruchung der Compex-Programme immer zu einer Leistungssteigerung. Man kann mehr, besser und mit weniger Zeitaufwand trainieren: Das bedeutet einen Gewinn an Zeit, Effizienz und Leistung.

Anwendung der Compex-Produkte

Nein. Die Elektrostimulation für Muskeln und die Elektrotherapie im Allgemeinen gibt es seit Jahrzehnten, und es wurden nie Probleme festgestellt.

Nein. Eine falsche Platzierung der Elektroden birgt kein Risiko. Lediglich die Wirksamkeit der Stimulation wird reduziert.

Ja. Das Gerät darf nicht eingesetzt werden bei Epilepsie oder bei Personen mit Herzschrittmacher. Außerdem darf bei Schwangeren und Personen mit Hernie oder Eingeweidevorfall niemals eine Stimulation im Bauchbereich erfolgen. Man darf die Elektroden auch nie auf Kopfhöhe anbringen.    

Die genaue Platzierung der Elektroden ist in den zusätzlichen Programmen, die keine Muskelkontraktion induzieren (Typ Aktive Erholung oder Kapillarisation), nicht so wichtig. Für Trainingsprogramme (Typ Kraft, Anaerobe Ausdauer oder Aerobe Ausdauer) ist sie eher von Bedeutung, aber die Angaben zur Platzierung der Elektroden sind angemessen und reichen normalerweise aus. Die individuellen Unterschiede in Bezug auf die Abbildungen verringern sich, wenn die Stimulationsintensität erhöht wird.

Nein. Jeder Mensch hat eine individuelle Sensibilität, die vor allem von seiner Konstitution abhängt (Fett, Bindegewebe etc.).

Nein. Verletzungen können nicht hervorgerufen werden, weil die Intensität während der Kontraktionsphase schrittweise ansteigt, eben, um jedes Risiko eines Muskelrisses zu vermeiden.

Die Programme Aktive Erholung und Kapillarisation müssen nicht unbedingt mit maximaler Intensität angewendet werden. Es ist jedoch wichtig, dass die Intensitäten ausreichend stark sind, um gut sichtbare Muskelreaktionen auszulösen.

Die höchstmögliche (sie sollte aber erträglich bleiben), um die größtmögliche Anzahl von Muskelfasern einzubeziehen. Der beste Kontrollmechanismus bleibt dabei das subjektive Gefühl: Die Kontraktionen sollten stark sein, aber nie unerträglich werden.

Der Muskel wird auch in den Ruhephasen stimuliert, das führt zu Muskelzuckungen. Diese Zuckungen ermöglichen eine bessere Erholung zwischen zwei Kontraktionen. Sie müssen gut sichtbar sein.

In den Ruhephasen wird die Intensität der Erholungszuckungen automatisch auf 50% der für die Kontraktionen festgelegten Intensität reduziert. Das Ziel dieser Zuckungen zwischen den Kontraktionen ist es, die Durchblutung zu fördern, um eine bessere Erholung zu erzielen.

Die Abbildungen zur Elektrodenplatzierung zeigen die Positionierung der Elektroden genau.

Um ihren persönlichen Reizpunkt genauer zu lokalisieren, können Sie die positive Elektrode (rot) leicht verschieben und beobachten, wo die Muskelreaktion am besten ist.

Mit dem Motor Pen aus dem Zubehör können Sie die genaue Position der Reizpunkte für jeden Einzelnen mit höchster Präzision bestimmen und dadurch eine optimale Wirksamkeit der Programme garantieren.

Es kommt vor, dass sich an manchen Stellen der Haut mehr empfindliche Nervenenden befinden. Auch ein schlechter Kontakt zwischen der Haut und den Elektroden beeinträchtigt den Komfort. Deshalb sollten Sie unbedingt qualitativ hochwertige Elektroden verwenden, die Sie sorgfältig auf der Haut anbringen und ggf. auf eine weniger empfindliche Hautstelle verschieben.

Das positive Anschlusskabel (rot) muss sich an der Elektrode befinden, die über dem Reizpunkt des Muskels liegt. Das negative Anschlusskabel (transparent/schwarz) muss sich an der Elektrode befinden, die sich entlang der Muskelbahn befindet.

Die Platzierung der Elektroden ist in den Handbüchern für verschiedene Muskelgruppen beschrieben.

Miscellaneous

Alle über die Compex-Store-Website durchgeführten Transaktionen erfolgen über die gesicherte Website der Payment-Anbieter. Das garantiert Ihnen umfassende Zahlungssicherheit. Da die Daten direkt über eine gesicherte Verbindung auf der Website der Bank eingegeben werden, kennt niemand im Unternehmen die Daten Ihrer Kreditkarte.

Effect of Three Different Between-Inning Recovery Methods on Baseball Pitching Performance."
Warren et al., Journal of Strength and Conditioning Research, March 2011, Volume 25(3), pp. 683-688.

Beim Baseball und bei anderen Sportarten ist die Muskelerholung in den Ruhezeiten zwischen anspruchsvollen Spielrunden (sogen. Innings) von besonderer Bedeutung, damit beim Spiel durchweg Höchstleistungen erbracht werden können.

In dieser kalifornischen Studie haben die Autoren die Wirksamkeit drei unterschiedlicher Muskelerholungsmethoden verglichen, um feststellen zu können, welche Methode nach einer Spielrunde beim Baseball die effektivste war:
1. Passive Erholung: Sechs Minuten lang keine Aktivität
2. Aktive Erholung: Sechs Minuten langes Jogging
3. Aktive Erholung mit EMS (elektrische Muskelstimulation): Sechs Minuten langes „aktives Muskelerholungsprogramm“ der Arm- und Schultermuskulatur mit dem Compex Sport.

Das aktive EMS-Muskelerholungsprogramm mit dem Compex Sport führte zur stärksten Senkung der Laktatwerte im Blut. Im Vergleich dazu konnte keine wesentliche Auswirkung der anderen Erholungsmethoden auf die Laktatwerte im Blut ermittelt werden. Durch Senkung der Laktatwerte im Blut kann sich die Muskulatur erholen und bei der darauffolgenden Wurfaktivität wieder zur Erzielung höchster Leistungen eingesetzt werden.
Nach einer NMES-Erholung der Muskeln wurden sogar höhere Wurfgeschwindigkeiten gemessen als nach einer Erholung mit Jogging.

Psychologische Analysen legen nahe, dass die subjektive, wahrgenommene Erholung nach Verwendung des Compex auch besser war als eine Erholung mit Jogging, was ggf. auch zu einer Steigerung der Wurfleistung während der nächsten Spielrunde beitragen kann.

Die Autoren empfehlen die elektrische Muskelstimulation aufgrund ihrer ausgezeichneten Laktat-Clearance und besseren subjektiven Erholungswirkung im Rahmen der Erholung als Methode der Wahl für Werfer beim Baseball.

Effects of Combined Electromyostimulation and Gymnastics Training in Prepubertal Girls. Deley et al., Journal of Strength and Conditioning Research, Feb 2011, Volume 25(2), pp. 520-526.

Aufgrund der besonders explosiven Anforderungen an die Muskelkraft ist Krafttraining ein wichtiger Aspekt in der Gymnastik.

In dieser französischen Studie wurden die Auswirkungen eines sechswöchigen Kombinationsprogramms aus elektrischer Muskelstimulation (EMS) mit dem Compex Sport und Gymnastiktraining auf die Muskelkraft und die vertikale Sprungleistung bei Mädchen im Vorpubertätsalter untersucht.

16 junge Sportlerinnen wurden willkürlich in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe absolvierte neben dem gymnastischen Training auch EMS-Training. Die andere Gruppe (Kontrollgruppe) absolvierte nur gymnastisches Training.

Nach den ersten drei Wochen des EMS-Trainings wurden ein wesentlicher Anstieg der Muskelkraft des Streckmuskels im Knie und eine bessere Sprungleistung gemessen, während in der Kontrollgruppe bei den gleichen Parametern keine Verbesserungen festgestellt werden konnten. Die Verbesserungen in der Sprungfähigkeit waren auch einen Monat nach Ende des EMS-Trainingsprogramms noch zu verzeichnen.

Die Autoren empfehlen die Integration kurzzeitiger EMS-Krafttrainingsprogramme in die gymnastische Ausbildung junger Sportlerinnen, um die Kraft und Sprungfähigkeit zu verbessern.

"Effects of An Electrostimulation Training Program on Strength, Jumping, and Kicking Capacities in Soccer Players."
Billot et al., Journal of Strength and Conditioning Research, May 2010, Vol. 24(5), pp. 1407-1413.

In dieser französischen Studie wurde die Auswirkung eines fünfwöchigen elektrostimulatorischen Trainingsprogramms (EMS) mit einem Compex Energy-Gerät auf die Muskelstärke (Quadrizeps), Schussgeschwindigkeit, Sprintfähigkeit und vertikale Sprungleistung bei Fußballspielern untersucht:

20 Fußballspieler wurden willkürlich in zwei Trainingsgruppen aufgeteilt:

  • Eine Gruppe (EMS-Gruppe) erhielt fünf Wochen lang eine Elektrostimulation der Quadrizeps (jeweils drei Sitzungen a 12 Minuten/Woche) und Fußballtraining, während
  • die andere Gruppe (Kontrollgruppe) nur Fußballtraining absolvierte.

Das Kraftprogramm des Compex-Geräts wurde auf Stufe 5 eingestellt.
Die Sportler wurden nach drei und fünf Wochen Training getestet. Beide Male zeigten sich wesentliche Verbesserungen in den Muskelkraftparametern der Quadrizeps sowie höhere Schussgeschwindigkeiten, während diese Verbesserungen in der Kontrollgruppe nicht festgestellt werden konnten.

Die Autoren empfehlen die Verwendung von EMS als Ergänzung zu herkömmlichem Fußballtraining, da sie als wirksame Methode zur Verbesserung der Muskelkraft und von bestimmten Fähigkeiten für den Fußballsport gilt. Die EMS bringt ggf. auch Abwechslung in das Trainingsprogramm, was wiederum die Motivation mancher Spieler fördern kann. Des Weiteren empfehlen die Autoren eine Verwendung bei verletzten Sportlern, um die Auswirkungen des Detrainings zu mildern oder zu umgehen.
 
WIRKSAMKEIT: ermöglicht die Regeneration der Muskeln

Unter den Sportlern, die das Compex einsetzen, sind viele hochrangige Sportler, die die Elektrostimulation in ihre physische Vorbereitung mit einbeziehen und auch ihre Erholung verbessern. Profi- oder Nationalmannschaften nutzen ebenfalls regelmäßig die Elektrostimulation von Compex. Außerdem gibt es auch die Sportler, die ihr Leistung - und Trainingsniveau verbessern möchten und die wirksame Hilfe entdeckt haben, die ihnen die Elektrostimulation bieten kann, um ihre angestrebten Fortschritte zu erreichen.


Diejenigen, die in ihrer Freizeit oder gelegentlich eine Sportart ausüben, nutzen die Elektrostimulation auch zur Ergänzung ihres willentlichen Trainings, oder um die Bewegung angenehmer zu machen und mehr Freude an ihren Aktivitäten zu entwickeln. Ein gutes Beispiel ist der saisonale Skiläufer, der seine Muskulatur einige Wochen vor dem Winterurlaub vorbereiten kann, indem er die entsprechenden Elektrostimulationsprogramme einsetzt, um sich die ersten mühsamen Tage zu erleichtern und das Verletzungsrisiko zu verringern.


Ein weiterer großer Teil der Anwender und Anwenderinnen verwendet die Elektrostimulation zur Verbesserung von Komfort oder Wohlbefinden im Alltag, beispielsweise zur Muskelentspannung nach einem harten Tag, zur Beseitigung des Gefühls der schweren Beine und zur Straffung der Figur.


Es gibt zahlreiche medizinische Indikationen der Elektrostimulation (Elektrotherapie), sie wird jedoch vorwiegend im Bereich der Rehabilitation eingesetzt. Die Rehabilitationsdienstleistungen der großen öffentlichen oder privaten Krankenhäuser sowie die allgemeinen oder speziellen Rehabilitationszentren (Neurologie, Kardiologie, Pneumologie, Sportmedizin) sind starke Abnehmer der Compex-Geräte für professionelle Anwender. Die Mehrzahl der privaten Physiotherapiepraxen ist ebenfalls mit professionellen Stimulatoren ausgestattet.

 

In der Rubrik Produkte finden Sie vor bestimmten Stimulatoren das Symbol "MI" Muscle Intelligence™. Das ist eine einzigartige Technologie, die die individuellen physiologischen Gegebenheiten Ihrer Muskeln berücksichtigt und somit eine Stimulation anbieten kann, die genau auf Sie persönlich zugeschnitten ist.

  • Das ist einfach, weil die Übermittlung dieser Daten an den Stimulator automatisch erfolgt!
  • Das ist individuell, weil jeder unserer Muskeln einzigartig ist.
  • Ihr Training wird damit automatisch individuell eingestellt und für Ihre physiologischen Verhältnisse maßgeschneidert.

 
MI-SENSOR
Dank dem miniaturisierten mi-SENSOR eröffnet sich für Ihre Arbeitssitzungen eine ganz neue Welt.
Der mi-SENSOR ist ein kleiner Sensor, der den Stimulator mit den Elektroden verbindet. Mit ihm lassen sich bestimmte physiologische Eigenschaften des Muskels messen.
 

MI-SCAN
Mit der mi-SCAN-Funktion sondiert der mi-SENSOR vor Beginn der Arbeitssitzung die gewählte Muskelgruppe und stellt die Parameter des Stimulators automatisch auf die Erregbarkeit dieser Körperzone ein – ganz nach den jeweiligen physiologischen Gegebenheiten.
Dies entspricht einer persönlichen Behandlung im eigentlichen Sinn.
mi-SCAN passt die Elektrostimulationssitzung der Physiologie der betreffenden Person an.
 

MI-ACTION
Mit der Funktion mi-ACTION optimiert der mi-SENSOR die Effizienz Ihrer Sitzung. Mit dieser Funktion können Sie willentliche Kontraktionen nach Ihrem eigenen Rhythmus mit stimulierten Kontraktionen kombinieren. Sie sind tatsächlich Meister Ihrer Sitzung.
mi-ACTION ist ein Arbeitsmodus, bei dem eine willentliche Muskelkontraktion automatisch von einer Kontraktion durch Elektrostimulation begleitet wird.
Die Kontraktion durch Elektrostimulation wird dadurch perfekt gesteuert, die Arbeitssitzung wird außerdem angenehmer, gründlicher und vollständiger.
 

MI-TENS
Mit der mi-TENS Funktion erleichtert der mi-SENSOR die Regulierung der bei den Schmerz-Programmen einzusetzenden Stimulationsenergie. Die Regulierung erfolgt sofort und automatisch. Das erleichtert den Vorgang für den Anwender und garantiert ein optimales Ergebnis.
Die mi-TENS-Funktion zielt darauf, die optimale Stimulationsenergie für die gesamten Programme vom Typ TENS (Schmerzlinderung) zu finden und einzusetzen.
Anhand der regelmäßig während der Sitzung aufgezeichneten durchgeführten Messungen passt das Gerät ständig und automatisch die Stimulationsenergie an, um das Auftreten jeglicher Muskelkontraktionen zu vermeiden, welche bei Programmen dieses Typs nicht erwünscht sind.
 

MI-RANGE
Mit der mi-RANGE Funktion gibt der mi-SENSOR den idealen Regulierungsbereich für die Stimulationsenergien (Minimum und Maximum) an, die bei den Programmen mit niedrigen Frequenzen, wie Erholung oder Massage, einzuhalten sind. Dank der mi-RANGE Funktion brauchen Sie sich nicht mehr zu fragen, ob die von Ihnen gewählte Energie zu hoch oder zu niedrig dosiert ist. Diese Funktion zeigt Ihnen die richtige Einstellung, und optimiert auf diese Weise die Effizienz Ihrer Behandlung oder Ihres Trainings.

Electromyostimulation Training Effects on Neural Drive and Muscle Architecture.
Gondin et al. Medicine & Science in Sports & Exercise, 2005, Volume 37(8) pp. 1291-1299.

Während die elektrische Muskelstimulation im Wesentlichen als Krafttrainingsmethode eingesetzt wird, haben die Autoren dieser französischen Studie die Adaptionen untersucht, die in den Muskel- und Nervenfasern auftreten, die einer Elektrostimulation unterzogen werden.
Aus diesem Grund wurden 20 Probanden in eine Gruppe mit Elektrostimulation und in eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die EMS-Gruppe absolvierte ein achtwöchiges EMS-Trainingsprogramm der Quadrizepsmuskeln mit einem Compex Sport-Gerät.
Die Muskelkraft wurde nach acht Wochen EMS-Training maximal um 27 % erhöht, während in der Kontrollgruppe keine Zunahme der Muskelkraft festgestellt wurde.
Auf neuronaler Ebene verzeichneten die Autoren, dass das EMS-Training die Aktivität des stimulierten Muskels insgesamt verbesserte: Die motorischen Nerven konnten mit EMS mehr Muskelfasern aktivieren.
Auf muskulärer Ebene führte das EMS-Training zu einer Verbesserung der Quadrizeps-Muskelmasse (gemessen am Muskelquerschnitt) und zu Veränderungen hinsichtlich einer effizienteren Muskelarchitektur.
Neuronale Adaptionen traten im Wesentlichen während den ersten vier Trainingswochen auf, während Muskeladaptionen zwischen der 4. und 8. Trainingswoche an Signifikanz gewannen.

Es wurde geschlussfolgert, dass die Zunahme in der Muskelkraft mit EMS-Training mit neuronalen und muskulären Adaptionen in Zusammenhang steht.

Die Elektrostimulation war lange Zeit medizinischen Fachkräften, wie den Physiotherapeuten, vorbehalten. Mit der Zeit entdeckten auch die Sportler die Vorteile der Elektrostimulation, wenn es um die Behandlung ihrer Verletzungen ging und übernahmen diese Technik zur Verbesserung ihrer Muskelleistung. Heutzutage hat sich die Elektrostimulation zu einer Technik entwickelt, die allen zugänglich ist.

Sportler

  • Zur Optimierung ihrer Muskelqualitäten: es funktioniert mit atrophierten Muskeln, oder in geringerem Ausmaß auch mit gesunden Muskeln. Die Elektrostimulation ermöglicht daher die sehr intensive Arbeit an ausgewählten Muskeln. Diese Arbeit kann sich je nach gewähltem Programm an der Entwicklung spezieller Qualitäten orientieren: beispielsweise Ausdauer, Kraft und Widerstand.
  • Zur Beschleunigung der Erholung nach einer intensiven Anstrengung, und um der Entstehung von Muskelkater entgegenzuwirken.
  • Zur Vermeidung von Verletzungen, beispielsweise einer Knöchelverstauchung, indem bestimmte Muskeln (wie die Wadenmuskeln) gestärkt werden.
  • Zur Schmerzlinderung, beispielsweise bei Sehnenproblemen oder Muskelverhärtungen

 
Menschen, die in Form bleiben möchten
 
Eine sitzende Lebensweise schädigt die Muskulatur. Die Muskeln werden schwächer, leichter ermüdbar und sind nicht mehr in der Lage, ihre Haltefunktion für das Skelett und unterschiedliche Organe wahrzunehmen. Neben den unangenehmen Folgen für die Figur kann diese unzureichende Muskelleistung auch zu Schmerzen führen, wie beispielsweise zu Rückenschmerzen, die bei Menschen häufiger vorkommen, deren Bauchmuskeln schwach ausgeprägt sind.
Die Elektrostimulation kann einen Muskeltonus zurückbringen oder aufrecht erhalten, der den Körper in Form hält und zahlreichen Schmerzzuständen vorbeugt.

Die Physiotherapeuten sprechen von Elektrotherapie. Sie nutzen sie vorwiegend:

  • Zur Rehabilitation: beispielsweise verlieren Muskeln nach einer Immobilisierung aufgrund einer Verletzung bestimmte Qualitäten, die sie durch die Elektrostimulation leichter zurückgewinnen können. Die Physiotherapeuten bedienen sich somit der Elektrostimulation, um bestimmte Muskeln zu stärken.
  • Bei Hemiplegikern wird die Elektrostimulation eingesetzt, um ihre Fähigkeit zur Hebung der Fußspitze zu verbessern und ihre Muskelansprache zu verbessern.
  • Zur Behandlung unterschiedlicher Formen von Inkontinenz und zur Vorbeugung von Inkontinenz nach der Geburt.
  • Zur Linderung chronischer oder stechender Schmerzen, beispielsweise Nackenschmerzen, Rückenschmerzen oder Ischiasbeschwerden.
  • Zur Linderung der Beschwerden von Patienten, die an Durchblutungsstörungen leiden. Dies kann zum Gefühl schwerer Beine infolge von arterieller Insuffizienz führen, wodurch diese Patienten aufgrund der Schmerzen ein eingeschränktes Gehvermögen aufweisen können.
  • Für Patienten, die unter Schmerzen leiden. Schmerz ist ein Symptom, das viele Ursachen haben kann. Schmerzlinderung hat heutzutage eine Priorität, bei der die Elektrostimulation ihren festen Platz hat. Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Neuralgien sind Indikationen für Elektrostimulation zur Schmerzlinderung, die Sie selbst durchführen oder durch einen Therapeuten vornehmen lassen können. 

Die Elektrostimulation weist die folgenden großen Vorteile auf:
Sie führt zu effektiver Muskelarbeit ohne wesentliche Belastung der Gelenke, wie es bei der Verwendung von Gewichten in klassischen Geräten zum Muskelaufbau der Fall ist.

Sie kann speziell eine Muskelgruppe ansprechen, um mit ihr zu arbeiten. Dies ist für Physiotherapeuten sehr nützlich, die so die Qualität von Muskeln aufrechterhalten können, die während einer Immobilisation nicht genutzt werden können.

Auch für Sportler, die intensiv mit den Muskelgruppen arbeiten wollen, die in ihrer Disziplin besonders wichtig sind, ist dies ein großer Vorteil.
In Verbindung mit einer schmerzlindernden Behandlung kann eine Muskelstimulation durchgeführt werden, wodurch einige Patienten bessere Behandlungsfortschritte erreichen.
Durch die Schmerzlinderung können Medikamente weggelassen oder niedriger dosiert werden, welche zu unerwünschten Nebenwirkungen führen können.

GegenanzeigenEs gibt wenige Gegenanzeigen für die Elektrostimulation:

  • Personen mit elektronischen Vorrichtungen, wie Herzschrittmachern und intrakardialen Defibrillatoren
  • Personen, die an Epilepsie leiden
  • Stimulation im Abdominalbereich bei Schwangeren
  • Anordnung der Elektroden im vorderen und seitlichen Halsbereich.
  • Stimulation des Thoraxbereichs bei Personen mit einer Herzarrhythmie
  • Stimulation der unteren Extremitäten im Fall einer Venenthrombose oder schwerwiegenden arteriellen Obstruktion (Ischämie).
  • Stimulation des Abdominalbereichs im Fall einer Abdominal- oder Leistenhernie.
  • Bei speziellen Gesundheitsproblemen ist es immer ratsam, den Rat eines professionellen Therapeuten einzuholen.
     

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Gondin et al., European Journal of Applied Physiology, Oct 2011, Vol. 111(10), pp. 2473-87.

In dieser französischen Studie werteten die Autoren die Literatur aus, um einen Überblick über die Vorteile und Grenzen der elektrischen Muskelstimulation (EMS) bei gesunden Menschen sowie bei Freizeit- und Leistungssportlern zu geben.

  • Das EMS-Training führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Muskelkraft. Durch Kombination der EMS mit fakultativen dynamischen Bewegungsübungen können bestimmte sportliche Fähigkeiten und Leistungen wie z. B. die Sprungleistung und Sprintfähigkeit verbessert werden.
  • Die EMS ist ein interessantes Trainingsinstrument für Sportler, da die Fast-Twitch-Fasern der Muskulatur während der elektrischen Stimulation bei geringerer Belastung einfacher aktiviert werden können, während diese Fasern bei fakultativen Bewegungen in der Regel höheren Belastungen vorbehalten sind.
  • Die EMS scheint die Methode der Wahl zu sein, wenn die für eine Muskelkräftigung verbleibende Zeit begrenzt ist. Sie bringt zudem Vielseitigkeit und Abwechslung in das Trainingsprogramm, was wiederum zu einer Förderung der Motivation des Sportlers führen kann.

Die Autoren schließen, dass es überzeugende Nachweise gibt, dass die elektrische Stimulation eine relevante und wirksame Ergänzung fakultativer Widerstandstrainingsprotokolle zur Verbesserung der Muskelkraft darstellt. Zudem handelt es sich hierbei im Gegensatz zu Doping um eine legale Methode für Sportler.

 

Ja. Bei der Bezahlung werden Sie auf die gesicherte Website unserer Payment-Anbieter geleitet, die speziell für die Bearbeitung Ihrer Transaktion abgesichert ist. Compex erhält zu keiner Zeit Kenntnis Ihrer Bankdaten, die direkt von Ihnen aus an die Bank weitergeleitet werden. Bei der Kommunikation mit der Bank werden die Daten verschlüsselt und geschützt.

Die Technik der Elektrostimulation wurde anfangs im medizinischen Bereich entwickelt und hat ihre Wirksamkeit gezeigt, wie durch zahlreiche, wissenschaftliche Veröffentlichungen zu unterschiedlichen Indikationen bewiesen wurde. Im Verlauf der Jahre haben sich die Eigenschaften der verwendeten Stromformen jedoch geändert. Für die in der aktuellen Technologie zugelassenen Stromformen gelten nicht mehr die zahlreichen Kontraindikationen und Einschränkungen der Ergebnisse, da sich mitunter nur eine minimale Wirkungsschwelle erreichen ließ. Heutzutage gibt es wenige Gegenanzeigen (implantierte Herzschrittmacher oder Defibrillatoren, Epilepsie, Abdomen bei Schwangeren), und die Wirksamkeit hat sich durch große, technologische Neuerungen und Fortschritte auf dem Sektor der Physiologie deutlich verbessert.
Die Qualität der von den Compex-Stimulatoren erzeugten Mikroimpulse vermeidet die Akkumulation der Elektrizität in den Geweben und das damit verbundene Verbrennungsrisiko. Daher gibt es selbst bei dauerhaften Anwendungen, wie sie mitunter bei bestimmten schmerzlindernden Programmen der Fall sind, überhaupt kein Verbrennungsrisiko mehr.
Bei Patienten, die Elektrostimulation seit vielen Jahren täglich verwenden, wie es mitunter bei bestimmten medizinischen Indikationen der Fall ist, ist auch nie eine unerwünschte Nebenwirkung aufgetreten.
 
Die gesamte Produktreihe der Compex-Stimulatoren einschließlich derjenigen, die speziellen Anwendungen vorbehalten sind, erfüllt alle europäischen und internationalen Normen für Medizingeräte und garantiert eine vollkommen sichere Anwendung.
 
Die beeindruckendsten Fortschritte sind für die Indikationen der Elektrostimulation erreicht worden, die in der Entwicklung der Muskelqualität und der Angleichung der Muskulatur liegen. Vor der Stärke der durch die Stimulation induzierten Muskelkontraktionen sollte auch das mögliche Risiko für die Gelenkstrukturen oder Sehnen sowie den Muskel selbst analysiert werden.

WIE SIEHT ES MIT MEINEN GELENKEN AUS?
Der grundlegende Einsatz der Elektrostimulation besteht in der Arbeit an einem Muskel, dessen Länge sich während seiner Kontraktion nicht ändert (isometrische Kontraktion). Dies bewirkt eine statische Arbeit ohne Bewegung in einer mittleren Position, bei der die Belastung der Gelenke auf ihren Minimalwert reduziert ist. Die Arbeit durch die Elektrostimulation ist somit besonders "ökonomisch" für die Gelenke, vor allem verglichen mit bestimmten gewollten Übungen, die Bewegungen mit großen Amplituden und oft mit erhöhten Geschwindigkeiten beinhalten, was für die Gelenkstrukturen sehr belastend ist.

UND WIE IST ES MIT MEINEN SEHNEN?
Die Sehne ist eine elastische faserige Struktur, die in der Fortsetzung der Muskelfasern angeordnet ist und für eine feste Verankerung bestimmter Muskeln an einer Knochenstruktur sorgt.
Die Sehne entwickelt sich, wie das Muskelgewebe, in Reaktion auf die Stimulation, die sie erhält. Da sie in der Fortsetzung des Muskels angeordnet ist, führt die Muskelkontraktion zu einem Spannungszustand, der sich bis in die Sehne fortsetzt. Es ist daher das Gleiche, wenn die Kontraktion durch die Stimulation angeregt wird. Es ist illusorisch zu glauben, dass die Stimulation des Muskelgewebes nicht zu Lasten des Sehnengewebes geht , was auf längere Sicht zu einer Unausgewogenheit führt, die schädlich für die Sehne sein kann.

ELEKTROSTIMULATION UND MUSKEL
Die Elektrostimulation führt bei richtiger Anwendung zu Kontraktionen, die ausgeprägter sind, wenn sie an einem einzigen Muskel oder einer Muskelgruppe erfolgen. Motivierte Patienten, die mit der Technik vertraut sind, entwickeln bis zu 100 % ihrer Maximalkraft nur durch Elektrostimulation und ohne willentlichen Beitrag.
Trotzdem hat eine Elektrostimulationssitzung niemals zu einer Muskelrissverletzung geführt, obwohl die Patienten die Maximalintensität nutzten. Der Grund dafür ist, dass die Muskelrisse zwar durch erhöhte Spannung entstehen, vor allem jedoch durch eine besonders heftige Kontraktion, wie es mitunter bei bestimmten sportlichen Aktivitäten der Fall ist. Bei der Elektrostimulation wird die Kontraktion progressiv über eine Dauer ausgelöst, die mindestens drei Mal länger ist, als die, bei der die Gefahr eines Muskelrisses bestehen würde.

Am häufigsten wird die Stimulation als ein einfaches Kribbeln oder Ameisenlaufen empfunden, welches durch den Stimulationsstrom ausgelöst wird und unvermeidlich ist. Durch die besondere Stromqualität ist bei den Compex-Geräten jedoch gewährleistet, dass der Stimulationsstrom in der angenehmsten Weise abgegeben wird.

Wir betrachten zwei Programmkategorien, die nicht zu den gleichen Wahrnehmungen führen:

  • Schmerzlinderung und Wohlbefinden : das elektrische Gefühl ist schwach, für einige kaum wahrnehmbar. Es beschränkt sich auf Ameisenlaufen oder Kribbeln, also eine Wahrnehmung, die recht angenehm ist.
  • Muskeltraining : Bei den Muskeltrainingsprogrammen kann das "elektrische" Gefühl verstärkt auftreten:

Die Stärke der Kontraktionen begrenzt die Fortschritte weitaus eher als das 'elektrische' Gefühl. Nachfolgend gewöhnen sich alle Anwender rasch an das wahrgenommene Gefühl, das eine einfache Anzeige des Fortschritts bietet.

Warum wird die Nutzung der maximal zulässigen Intensität durch Programme zum Muskulaturaufbau eher advisiert?

  • Wenn man Muskelqualitäten entwickeln möchte, ist die Intensität der Stimulation von entscheidender Bedeutung. Je höher die Stimulationsintensität ist, um so größer ist der Prozentsatz der beanspruchten Muskelfasern. Daher sollte immer mit der maximalen Intensität gearbeitet werden, die man aushalten kann.
  • Um Fortschritte zu ermöglichen, muss man notwendigerweise die verwendeten Intensitäten während jeder Sitzung sowie von einer Sitzung zur anderen erhöhen. Wenn eine Elektrostimulationssitzung gewissenhaft durchgeführt wird, ist sie nicht immer angenehm. Deshalb ist es nicht möglich, gleichzeitig einer anderen Aktivität nachzugehen.

Die Elektrostimulation ist nicht mit einer Dopingtechnik gleichzusetzen.
Es handelt sich um eine absolut sichere Technik, die das willentliche Training in einzigartiger Weise ergänzt. Diese Technik kann zu Muskelzuwachs führen (oder die Erholung erleichtern), was eine erhöhte Intensität der Muskelaktivität zur Folge hat. Dadurch unterscheidet sie sich stark von einer rein passiven Technik, die keine ernsthaften Auswirkungen hat und die Motivation des Sportlers fordert.
Keine nationale oder internationale sportliche Instanz bzw. kein nationaler oder internationaler Sportverband, darunter das Internationale Olympische Komitee, sieht die Elektrostimulation als eine Dopingpraxis an, daher ist die Verwendung dieser Technik nicht verboten.
 
Es gibt mehrere Gründe für diese Ansicht:

KEINE NEGATIVE WIRKUNG AUF DIE GESUNDHEIT
Es sind weder mittel- noch langfristig jemals Anzeichen für eine negative Wirkung auf die Gesundheit festgestellt worden, nicht einmal bei Patienten, die Elektrostimulation seit vielen Jahren täglich verwenden, wie es mitunter bei bestimmten medizinischen Indikationen der Fall ist.

DIE WIRKUNG IST NATÜRLICH
Die Elektrizität besitzt keine Eigenschaft, die es erlaubt, 'künstlich' eine mindere Qualität des neuromuskulären Systems zu entwickeln. Die Wirkung ist natürlich.

DIE MUSKELKONTRAKTIONEN SIND DEN DURCH WILLENTLICHES TRAINING AUSGELÖSTEN VERGLEICHBAR
Die durch Elektrostimulation erzeugten Muskelzuwächse sind lediglich eine Folge der Arbeit (=der Kontraktionen), die der Muskel in Reaktion auf die Stimulation seines motorischen Nervs leistet. Um wirksam zu sein, müssen die elektrisch induzierten Muskelkontraktionen notwendigerweise kraftvoll sein. Gilles Cometti vom Centre d’Expertise de la Performance der Universität Dijon betrachtet eine Basisspannung als wirksam, die mindestens 60 % der Maximalkraft entspricht, die bei trainierten Sportlern erforderlich ist, um zu einem Kraftzuwachs zu führen, was eine bestimmte Aufopferung verlangt, die mit mehreren gewollten Trainingseinheiten vergleichbar ist.

WEISHEIT DES MUSKELS: EIN MUSKEL, DER ÜBERMÄSSIG DURCH ELEKTROSTIMULATION ANGEREGT WIRD, ERSCHÖPFT SICH UND KONTRAHIERT NICHT MEHR

Es gibt ein Sättigungsphänomen, welches in der englischsprachigen Welt als 'Muscle wisdom' (Weisheit der Muskeln) bezeichnet wird und dazu führt, dass ein Muskel, der übermäßig (zu lange oder zu oft) durch Elektrostimulation angeregt wurde, sich erschöpft und nicht mehr durch Kontraktion auf die Stimulation reagiert. Dies schließt den Rückgriff auf lang andauernde Einwirkungen aus, die vollkommen unwirksam sind.

ERGÄNZENDE TECHNIK UND KEIN ERSATZ FÜR WILLENTLICHES TRAINING
Die Elektrostimulation ist eine ergänzende Technik, die das willentliche Training nicht ersetzen soll. Die Leistung des Sportlers setzt sich letztendlich aus mehreren Qualitäten zusammen : Herz-Kreislauf-System, Technik und Muskulatur, und nur bei dieser ist die Elektrostimulation wirksam. Die Geschichte des Athleten, der seine Leistungen steigern konnte, nachdem er seine gewollten Trainingseinheiten durch Elektrostimulationssitzungen ersetzt hatte, ist ein Mythos, der jeglicher Grundlage entbehrt.

DIE ERHOLUNGSPROGRAMME KÖNNEN DIE MUSKELLEISTUNG NICHT VERBESSERN
Eine weitere Indikation für die neuromuskuläre Elektrostimulation ist die Anwendung zur Erleichterung der Erholung nach einer Anstrengung. Dies wird mit Hilfe spezieller Erholungsprogramme bewirkt, die dem Patienten weniger abverlangen als die Programme vom Typ "Muskelstärkung". Die Wirkungen sind vaskulär (Verbesserung des Blutflusses), schmerzlindernd (Freisetzung von Endorphinen) und krampflösend, und werden durch eine schwache Muskelaktivität erreicht, die nicht in der Lage ist, die Muskelleistung zu verbessern, selbst wenn die Sitzungen in übereilter Weise wiederholt werden.

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Comparison of swim recovery and muscle stimulation on lactate removal after sprint swimming.
Neric et al., Journal of Strength and Conditioning Research, Dec 2009, Volume 23(9) pp. 2560-2567.

Beim Schwimmwettkampf sind mehrfach besonders intensive Bewegungsabläufe notwendig, die zu einem Anstieg der Laktatwerte im Blut führen. Die aktive Muskelerholung nach sportlicher Betätigung führt nachweislich schneller zu einem niedrigeren Laktatwert als die passive Erholung mit Ruhepausen, ist aber ggf. nicht immer praktisch.
Ziel dieser kalifornischen Studie war eine Analyse der Auswirkungen einer aktiven Muskelerholung mit elektrischer Stimulation im Vergleich zu einer submaximalen aktiven Erholung mit Schwimmen und passiver Erholung mit Ruhepausen.

Die Laktatwerte im Blut wurden vor und unmittelbar nach einem 200-m-Schwimmsprint gemessen sowie nach einer 10-minütigen (zwischenzeitliche Messung) und 20-minütigen (abschließende Messung) Erholungsphase.
An beiden Erholungszeitpunkten konnten die niedrigsten Laktatwerte nach einer submaximalen aktiven Erholung mit Schwimmen gemessen werden. Die Erholung mit EMS wies jedoch eine wesentlich bessere Senkung der Laktatwerte im Vergleich zur Erholung mit Ruhe auf.

Aus diesem Grund empfehlen die Autoren die elektrische Stimulation als alternative Erholungstherapie zur Senkung der Laktatwerte im Blut. Es gibt ggf. Situationen, in denen Sportler nur in begrenztem Umfang Zugang zu einem Schwimmbad haben, körperlich und geistig erschöpft und für weitere sportliche Betätigung nicht motiviert sind oder sich eine alternative Erholungstherapie wünschen. In diesen Situationen können mit der elektrischen Stimulation Muskelkontraktionen herbeigeführt werden, während der Ruhezustand des Weiteren dazu beiträgt, dass die Laktatwerte in den Muskeln und im Blut vor dem nächsten Einsatz gesenkt werden.

PHYSIOLOGISCHE VERANDERUNGEN der Muskeln und Nerven

Ja, die Elektrostimulation funktioniert, und es handelt sich um eine auf dem medizinischen Sektor anerkannte Methode.Heutzutage ist die Elektrostimulation ein integraler Bestandteil von Rehabilitationsprotokollen und Schmerzbehandlung. Diese Technik wird von Physiotherapeuten schon seit vielen Jahren eingesetzt.
 
Die Elektrostimulation ist kein Wundermittel, sondern respektiert die Funktion unseres Körpers.
Das Funktionsprinzip der Elektrostimulation ist sehr einfach und ahmt den Prozess bei einer willentlichen Muskelanspannung getreu nach. Wenn man einen Muskel anspannen will, überträgt das Gehirn diese Information in Form eines elektrischen Signals, das sich mit großer Geschwindigkeit über Nervenfasern ausbreitet, an den Muskel, der daraufhin kontrahiert.
Bei der Elektrostimulation erfolgt die Erregung durch speziell gesteuerte elektrische Impulse direkt auf dem motorischen Nerv, wobei Effizienz, Sicherheit und Verwendungskomfort gewährleistet sind. Der Muskel erkennt keinen Unterschied zwischen einer willentlichen, vom Gehirn ausgelösten Kontraktion und einer elektrisch induzierten Kontraktion: Die erzeugte Arbeit ist identisch. Das ist ganz natürlich.

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